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Banner: Wasser zurück in die Landschaft!

Moore, Wälder, Auen und humusreiche Böden sind leistungsfähige Wasserspeicher. Sie nehmen Wasser auf wie ein Schwamm und speichern es. Bei Trockenheit geben sie es wieder ab. Ein natürlicher Hochwasser- und Dürreschutz!

Moore: die Speicherwunder
Intakte Moore speichern Wasser und bis zu sechsmal mehr Kohlenstoff als Wald. Sie bieten Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere.
Doch über 90 % aller Moorflächen sind in Deutschland trockengelegt und werden überwiegend für die Land- und Forstwirtschaft genutzt. So wurde Nutzfläche gewonnen, aber wertvolle Wasser- und CO2-Speicher gingen verloren.
Wiedervernässung – also Mooren wieder Wasser geben – ist Klima- und Wasserschutz! In Kombination mit Photovoltaik und Moorwirtschaft sind sogar Einnahmen möglich.
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Jährlich gibt ein Hektar Maisfeld auf einem trockengelegten Moor so viele Treibhausgase ab, dass Du dafür mit einem Kleinwagen 4,5-mal um die Erde fahren könntest.

Wie sich der Mensch das Wasser abgräbt
Seit Jahrhunderten verändern wir Menschen unsere Umgebung: Wasser wird abgepumpt, ab- und umgeleitet. Allein in Brandenburg wurden von 33.000 Kilometern Gewässerlänge 24.000 Kilometer künstlich gegraben. Sie dienen überwiegend der Entwässerung der Landschaft. Dadurch verschwinden die Wasserspeicher und mit ihnen wichtige Lebensräume.

Wir schützen die Natur, damit sie uns schützt
Wir Menschen, Tiere und Pflanzen haben immer öfter mit Hochwasser und Dürren zu kämpfen. Geben wir der Natur ihre Wasserspeicher zurück, mildern wir die Folgen: Je natürlicher Wälder, Auen und Feuchtgebiete, desto weniger Schäden durch Wetterextreme.

 

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Themensammlung: Wasserkrise in Deutschland

Begleitend zur Ausstellung erscheint eine umfangreiche Themensammlung rund um Wasser mit weiteren und vertiefenden Informationen.
Jetzt informieren und aktiv werden!