Handreichung zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien und Wählerbündnissen auf kommunaler Ebene

Handreichung zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien und Wählerbündnissen auf kommunaler Ebene

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Wozu diese Handreichung?
Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) ist kürzlich in den Bundestag eingezogen – vorher jedoch schon in zahlreiche Landtage, Stadträte und Kreistage. Wie viele rechte kommunale Mandatsträgerinnen es gibt, haben die Initiative Rechtes Land und das Online-Magazin Krautreporter aktuell zusammengetragen. Kommunalpolitikerinnen sind daher mit teils neuen Probleme konfrontiert und mit der Frage: Wie umgehen mit rechtspopulistischen Parteien?

Diese Handreichung zeigt Strategien zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien am Beispiel der AfD auf und gibt außerdem praktische Tipps sowie viele Hinweise zum weiteren Lesen, zu Expertinnen, Trainings und Beratungsstellen, denn:
Antisemitismus, Rassismus, Homosexuellen-Feindlichkeit, Hetze gegen Gleichstellungspolitik -- es gibt viele gute Gründe, sich als Demokratin mit Rechtspopulismus auseinanderzusetzen. Im politischen Alltag fällt es jedoch oft gar nicht so leicht, den Positionen zu widersprechen oder erfolgreich über rechtspopulistische Parteien aufzuklären. Oft wissen wir nicht, wie wir reagieren sollen. Und nicht jede Form des Umgangs ist erfolgreich.

Deswegen gibt es im folgenden einen Überblick zum strategischen Umgang mit rechtspopulistischen Parteien auf kommunaler Ebene in mehreren Schritten. Außerdem enthält die Publikation Informationen in aller Kürze zu: „Tun und Lassen“, Wie Provokationen widersprechen?, Veranstaltungscheckliste und Ausschluss-Klausel, Gerüchte und Fake-News, Kontakte für Beratung, Seminare, Fortbildungen sowie Tipps zum Weiterlesen.

Wie mit rechtspopulistischen Parteien dann umgegangen wird, muss vor Ort und individuell entschieden werden. Dieses Papier gibt Hinweise auf einen möglichen Umgang. Aus menschenrechtlicher, grüner, alternativer und progressiver Sicht sind Rechtspopulistinnen keine politischen Partnerinnen, das ist die Grundannahme der Handreichung.

Die Handreichung steht hier zum Download bereit. Es gibt sie ausschließlich als E-Paper.

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