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Mit der  Alternative für Deutschland (AfD) ist eine neue Partei in Erscheinung getreten, über deren politische Ausrichtung in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wird. Hierbei steht die Frage zur Debatte, ob und in welcher Form dieser Partei eine rechtspopulistische Ausrichtung zugeordnet werden kann.Um in dieser Frage zu einer genaueren Einschätzung kommen zu können, ist die Heinrich Böll Stiftung NRW an den Rechtspopulismusforscher Alexander Häusler mit der Bitte um die Erstellung einer Expertise herangetreten.

Bereits zum dritten Mal findet die Initiativenkonferenz "Asyl in Sachsen" statt. Engagierte, die sich für die Belange von Geflüchteten einsetzen, finden hier neben fachlichen Inputs auch Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung. Aber auch Menschen, die noch nach Engagementmöglichkeiten suchen, können hier lokale Initiativen kennenlernen.

Vom 22. Oktober 2014 bis zum 4. Februar 2015 findet die 6. Vorlesungsreihe von Weiterdenken, der TU Dresden und dem Staatsschauspiel Dresden im Kleinen Haus in Dresden statt.

wer wir sind

Weiterdenken ist der sächsische Teil des Verbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen. Wir organisieren politische Bildung für Erwachsene in Sachsen. Mit Seminaren, Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Publikationen, Lesungen und künstlerische Annäherungen an politische Themen bieten wir Plattformen für Diskussionen, stellen Informationen zur Verfügung, geben Impulse, unterstützen demokratisches Engagement und entwickeln Positionen. Unsere Basis bilden Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit, Freiheit und ökologische Achtsamkeit.

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Veranstaltungen

21. Nov.
Die Geschichte des Antisemitismus und des Widerstandes im Alpinismus in Sachsen
22. Nov.
Die Geschichte des Antisemitismus und des Widerstandes im Alpinismus in Sachsen
25. Nov.
Geschichte erfahrbar machen: Aufarbeitung von Shoah und Täter_innenschaft mit Jugendlichen
25. Nov.
Abschlusstagung von ORTSBEGEHUNG – Stadtrecherchen zu Shoah und Täterschaft
25. Nov.
Perspektiven geflüchteter Menschen auf die Warteschleife Asyl
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Politische Kultur & Institutionen

Mit den Revolutionen 1989 läuteten verschiedene Autor_innen das Ende des Zeitalters der Revolutionen ein. Allein die Ereignisse in der arabischen Welt zeigen, dass es weder an Gründen für Revolutionen mangelt, noch dass in den Gesellschaften Empörung und Protestbereitschaft verschwunden sind. Studierende der TU Dresden und der Uni Leipzig diskutierten dieses Spannungsfeld in einem öffentlichen Kolloquium.

Der Europasalon ist eine Veranstaltungsreihe zu europapolitischen Themen. Er bietet ein Forum für Information, Austausch und Kritik zur oft als sehr entfernt agierend wahrgenommene EU und aktuellen Themen in einzelnen europäischen Ländern und Regionen. Hier wollen wir Wissenschaftler_innen und Akteur_innen aus der Zivilgesellschaft zusammenbringen, um Denkanstöße zu geben und gemeinsam mit dem Publikum zu diskutieren.

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Zeitgeschichte

Der Politikwissenschaftler Alphan Tuncer war bei Weiterdenken zu Gast bei Veranstaltungen zu den Gezi-Protesten in Istanbul, im Sommer 2014 war er auch Reiseleiter unserer Bildungsreise nach Istanbul. Ein Jahr nach den Protesten analysiert er die Ereignise in einem kurzen Beitrag.

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Mit Unterstützung von Weiterdenken hat ein deutsch-polnsches Team einen "radikal jiddischen" Film über Boris Dorfman produziert, den letzten jiddisch sprechen Juden in Lemberg/ Lviv/ Lvov. Der Film wird im Herbst 2014 in Sachsen gezeigt.

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Mathias Verheyen hat nach einem Praktikum 2013/14 bei Weiterdenken für eine Flüchtlingsorganisation in Griechenland gearbeitet und berichtet über seinen Erfahrungen.

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Migration & Diversity

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Rola Saleh arbeitet seit 2011 hauptamtlich  bei der AG In- und Ausländer e.V. in Chemnitz in der Asylverfahrensberatung und in der Beratung für Migrant*innen im Alltag und engagiert sich bei der Initiative Jugendliche ohne Grenzen als Landeskoordinatorin für Sachsen. Zudem ist sie Vorstandsmitglied des Sächsischen Flüchtlingsrats und Landeskoordinatorin beim Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF). 2001 kam sie selbst aus dem Libanon als Asylsuchende nach Chemnitz.  Nach 10  Jahren bekam sie einen sicheren Aufenthaltsstatus. Das Interview mit ihr führte Miriam Knausberg, die 2014 ein Praktikum bei Weiterdenken absolvierte und dabei zu Fragen von Asyl und Menschenrechten Veranstaltungen organisiert und an der nebenstehenden Broschüre mitgearbeitet hat.

Kriege, Elend und Verfolgung zwingen immer mehr Menschen zur Flucht, ihr Ziel ist häufig ein sicheres Leben in der EU. Die Zeit nach der Flucht ist für viele aber von langfristiger Perspektivlosigkeit und prekären Lebensumständen geprägt.
Soziale und pädagogische Arbeit ist in diesem Handlungsfeld also wichtiger denn je und stellt die hier Tätigen vor neue Herausforderungen. Die Vortragsreihe stellt daher asylpolitische Information und berufsspezifische Aspekte in den Fokus.

 

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Immer wieder versucht die sächsische NPD mit rassistischen Hetzkampagnen Stimmung gegen Asylsuchende zu machen. In der medialen Berichterstattung  zu dieser wiederholt durchgeführten Tour fiel uns an verschiedenen Stellen auf, dass Begrifflichkeiten und Behauptungen der Kampagne unkritisch übernommen oder die Kundgebungen zu undifferenziert dargestellt wurden. Grund genug also, eine kleine Analyse in Auftrag zu geben, die sich der Berichterstattung  rund um die NPD-Kundgebungen widmet.

 

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Geschlechterdemokratie

Katrin Rönicke ist Journalistin, Bloggerin, Podcasterin und eine der drei Frauen der feministischen Initiative Frau Lila. Sie ist seit 2009 Stipendiatin, seit 2010 Mitglied des Frauenrats und seit 2011 Mitglied der Mitgliederversammlung der Heinrich- Böll-Stiftung. In der diesjährigen Weiterdenken-Sommerschule «Work in Progress - Geschlechterdemokratie 2013» bot sie einen Workshop zum Thema Feminismus im Web 2.0 an. Ihre Perspektiven auf Netz-Feminismus, maskulistische Trolle, erfolgreiche feministische Plattformen und vieles mehr, beschreibt sie hier.

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Die Unterrepräsentanz von Frauen, besonders auf der kommunalpolitischen Ebene, ist heute schon schlicht peinlich für die deutsche Demokratie. Es gibt aber bereits ein erprobtes und vor allem schnell wirkendes Mittel für mehr Frauen in der Politik. Man muss es nur einsetzen (wollen).

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Vom 18. bis 20. Januar 2012 fand im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Internationale Konferenz Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft statt, bei der 20 Künstler_innen, Aktivist_innen, Mediziner_innen und Wissenschaftler_innen aus den verschiedensten Disziplinen zusammentrafen. Die Veranstaltung wurde als Kooperation der TU Dresden, dem British Council, der Heinrich-Böll-Stiftung und Dreilinden durchgeführt.

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Diskriminierung und Neonazismus

Alles im weißen Bereich? Institutioneller Rassismus in Sachsen

Unter dieser Überschrift fand die fünfte Veranstaltung der Reihe zu Fragen von demokratischer Kultur in Sachsen, am 07.02.2014 in den Räumen des Hygienemuseums in Dresden statt.

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Ein z.Zt. äußerst beliebtes Thema bei antifaschistisch engagierten Menschen ist die Kritik des Extremismus-Begriffs. Die Problematik dieses Begriffs liegt sicherlich darin, dass das Schema einer demokratischen „Mitte“, die durch „Ränder“ bedroht wird, zur Beschreibung der gesellschaftlichen Realität wenig geeignet ist. Gesellschaftliche Erscheinungen wie Rassismus oder Homophobie sind keine „Randphänomene“ und sie werden auch nicht beseitigt werden können, wenn sie als solche wahrgenommen werden.

2009 veröffentlichten das Kulturbüro Sachsen und Weiterdenken in einer Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Bund die Broschüre »Gefährliche Liebschaften« in deutscher und tschechischer Sprache. Aber auch nach der Publikation der Broschüre wurde die deutsch-tschechische Zusammenarbeit vertieft und fortgesetzt. 2009 gründete sich die Opferberatungsstelle In IUSTITIA aus. In einem Recherche-Projekt „Vergessene Opfer“ wurde die Situation der Opfer von Hate violence (Hassgewalt) und die bestehenden bzw. notwendigen Beratungs- und Unterstützungsangebote in Tschechien analysiert. Miroslav Bohdálek über neue Projekte

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Netzpolitik

Ein europäisches Theaterfestival mit Produktionen aus Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen, Rumänien und Deutschland vom 19. bis 22. Juni 2014 am Staatsschauspiel Dresden

Die digitale Welt verändert die Kommunikationsbeziehungen, die sozialen Beziehungen der Menschen untereinander und damit auch die sozialen Verhältnisse der Menschen in der Gesellschaft in fundamentaler Weise.Unsere Reihe fragt aus vercshiedenen Blickwinkeln vor allemm: Welche Bedingungen braucht und welche Chancen hat die zivilgesellschaftliche Rekonstruktion digitaler Freiheit?

Am 23. September war Verena Schreiber, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie der Goethe-Universität Frankfurt (M.) zu Gast im Salon Surveillance in der Moritzbastei in Leipzig.Unter dem Titel "Vorsicht, Vorbeugen! - Kinder im Fokus der Kriminalprävention".

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BIldung & Kultur

2014 kamen die deutsch-ungarischen Künster_innen-Kollektive Pneuma Szöv und Mobile Albania nach Sachsen. Im August und September entwickelten sie in Kooperation mit dem Leipziger Bürgersender Radio BLAU ein performatives und nomadisierendes Radioformat.

Wie sieht eine inklusive politische Bildung aus? Um auf diese Fragen konkrete Antworten geben zu können, haben wir im Sommer 2014 das Zentrum für inklusive politische Bildung – kurz ZipB –  gegründet. Es wird getragen von Weiterdenken - der Heinrich Böll Stiftung Sachsen und der TU Dresden  und versteht sich als Laboratorium zur Erkundung, Entwicklung und Erprobung inklusiver Konzepte im Bereich der politischen Bildung.

Im Rahmen des Bildungsforums der „Dresdener LernKulturTage“ 2012 haben wir auf einer Podiumsdiskussion über die politischen Rahmenbedingungen für eine gelungene Lernkultur an sächsischen Schulen diskutiert. Jenseits von Schulstrukturdebatten gilt die Etablierung einer guten Lernkultur als entscheidende Herausforderung des Schulwesens.... Was kann also Politik tun, um eine innovative Lernkultur zu ermöglichen?

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Wirtschaft & Soziales

Ist die Jugend „Lost in Europe“?
Diese Frage diskutierten im April 2014 Gewerkschaftsvertreter_innen und Junge Föderalist_innen im Europa-Salon.

Altbekannte und allseits akzeptierte Volksweisheiten wie «Geld regiert die Welt», «Alles ist käuflich» oder «Geld ist Macht» drücken das aus, was schon seit langer Zeit in der Gesellschaft zu beobachten ist: Marktwirtschaftliche Prinzipien und Mechanismen breiten sich immer mehr auf andere Lebensbereiche aus. Dieses Phänomen der Ökonomisierung wollen wir näher betrachten und erkunden, auf welche Lebensbereiche sich diese Tendenz mittlerweile ausgeweitet hat und ob es Kräfte und Bewegungen gibt, dieser Entwicklung entgegenzuarbeiten.

Die Ringvorlesung Gerecht. debattierte von April bis Juni 2011 Gerechtigkeit als theoretisches Konzept und politisches Programm in Abhängigkeit von politischen Deutungen und Machtverhältnissen. Gerechtigkeit wird als immer neu in den diversen gesellschaftlichen Bereichen zu konkretisierendes und zu erstreitendes politisches Prinzip verhandelt. Wir diskutierten Analysen von Ungerechtigkeit und Gerechtigkeitskonzepte und stellen uns der Vielfalt der politischen Aspekte, in denen Gerechtigkeit eine Rolle spielt.

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Internationale Politik

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Bastian Hermisson, Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Brüssel, mit seiner Analyse der Wahlen zum Europaparlament 2014.

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Der gewaltsame Konflikt zwischen Gaza  und Israel hat in diesem Jahr einen neuen, dramatischen Höhepunkt erreicht. Wir haben unsere Kollegin Marianne Zepp aus dem Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv zur aktuellen politischen Lage und der Arbeit unserer Stiftung vor Ort befragt.

Das erste Thema dieser Europasalon-Triade war der türkischen Protestbewegung gewidmet: „Occupy Gezi Park – was die Proteste für die Türkei und Europa bedeuten.“

Den Auftakt im Chemnitzer Weltecho (28.10.) machten Mehtap Söyler von der Universität Freiburg und Alphan Tuncer aus Berlin. Beide sind promovierte Politikwissenschaftler_innen der Humboldt-Universität Berlin und während der Proteste in Istanbul gewesen. Mit ihren Bildern, die sie dem Publikum präsentierten, haben sie den jungen Interessierten einen lebendigen Eindruck von der Occupy Bewegung vermitteln können. Auf Nachfragen der Moderatorin Iwelina Fröhlich vom Lehrstuhl für Didaktik der politischen Bildung an der Technischen Universität Dresden, wurden weitere Hintergründe der Proteste klar.

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Ökologie

Bürgergärten in Sachsen - ein aktueller Bericht zu zwei Workshops in Zusmmenarbeit mit Weiterdenken in Leipzig und Dresden von Florian Etterer und Michael Berninger.

Weiterdenken veranstaltete in Kooperation mit der Sächsischen Energieagentur eine Exkursion nach Colditz/Zschadraß, wo seit dem Jahr 2000 das Ziel einer 100-Prozent-Kommune verfolgt wird und bis 2050 der Energiebedarf vollständig durch Erneuerbare Energien abgedeckt werden soll. Zusätzlich werden die regionale Wertschöpfung gestärkt, Arbeitsplätze geschaffen und bei Eigenerzeugung sogar Gewinne erwirtschaftet.

Der Film „Verseuchtes Land – die Atomfabrik Majak“ der russischen NGO "Greenworld" zeigt die aktuelle Situation im radioaktiv verseuchten Gebiet rund um die Atomanlage. Die Dokumentation ist in voller Länge auf weiterdenken.de verfügbar.

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Publikationen

Weiterdenken publiziert zu ausgewählten Themen eigene Bücher und Broschüren. Außerdem bieten wir zu vielen Veranstaltungen Dokumentationen und ergänzende Texte online an. Die jeweiligen Copyrights und AutorInnen und die eventuell entstehenden Kosten sind in den jeweiligen Publikationen vermerkt.

Die Publikationen finden Sie in den jeweiligen fachlichen Schwerpunkten, hier als Übersicht und über die Suchfunktion.

Die Bestellung erfolgt über eMail, Anruf, Fax oder Brief. Wir senden Ihnen die gewünschten Dinge mit einer Rechnung zu.

Die "einmischungen 2014" sind erschienen und geben einen Überblick über die Arbeit von Weiterdenken im aktuellen Jahr. Auf 8 Seiten entsteht wieder durch Berichte, Fachbeiträge, Interviews und Hinweise auf Publikationen, Dokumentationen und Ausstellungen eine Visitenkarte unserer Landesstiftung.

Schneeberg, Neukirch, Bautzen... In vielen Städten und Kommunen Sachsens steigt die Zahl der Menschen, die hier ankommen und
Schutz brauchen. Neue Gemeinschaftsunterkünfte entstehen. Mit ihnen nehmen auch die öffentlichen Diskussionen über Geflüchtete
zu. Diese sind oft gekennzeichnet von Unkenntnis, Vorurteilen und Ressentiments, die durch rassistische Parteien politisch genutzt werden. Mit unserer Broschüre mischen wir uns ein mit dem Ziel, die menschrechtliche Perspektive auf Flucht und Asyl zu stärken.

Der «Fall Mügeln» hat im Sommer 2007 internationales Aufsehen erregt: Ein rassistischer Mob hatte in der Nacht des 17. auf den 18. August eine Gruppe Mitfeiernder, die er als «fremd» definiert hatte, nach einem Stadtfest über den Marktplatz in Mügeln gehetzt. Britta Schellenberg legt nun eine vielschichtige Analyse zu den Ereignissen vor. Sie handelt von institutionellem Rassismus, der Schwäche und Schwächung demokratischer Kultur und der Durchsetzung rassistischer und demokratiefeindlicher Zustände in einem lokalen Raum.

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Ausstellungen

Weiterdenken erarbeitet - oft mit Kooperationspartnern - Ausstellungen zu längerfristigen Themen der politischen Bildung und stellt diese Interessierten Einrichtungen überwiegend kostenlos zur Verfügung.

Dokumente zur Erfassung, Ausgrenzung und Deportation der Leipziger Sinti und Roma im NationalsozialismusDiese Ausstellung zeigt erstmalig Dokumente der rassistisch motivierten Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma in Leipzig. Sie geschah schrittweise und öffentlich. Die Erfassung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Polizei und Forschung - dem damaligen "Institut für Rassen und Völkerkunde" der Leipziger Universität.

Auf 42 reich bebilderten Tafeln entsteht für den Betrachter ein Kaleidoskop über den Literatur-Nobelpreisträger und einen der Großen der deutschen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg, den Verteidiger der Menschenrechte und den Streiter für Versöhnung und Frieden. Diese Ausstellung hält die Erinnerung an den Dichter und Menschen Heinrich Böll wach.

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