Heinrich-Böll-Stiftung

Aktuell

Die Frage »Warum Sachsen?« wird von vielen gestellt. In diesem Buch begeben sich über 40 Autorinnen und Autoren auf die Suche nach Antworten. Weiterdenken kooperiert mit dem Ch.Links-Verlag bei der Herausgabe des Buches und bei den Buchpräsentationen in Sachsen.

RomaRespekt - Lokalrecherchen & Empowerment arbeitet mit und in Solidarität mit Rom_nja und Sint_ezze gegen den Antiromaismus der Mehrheitsgesellschaft sowie unterstützt ihre Selbstorganisierung in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mittelpunkt unserer Arbeit ist die historisch-politische (außer)-schulische Jugendarbeit zu Rassismus. Das Projekt ist Teil gesellschaftlicher Vielfalt und setzt starke (Eigen-)Bilder gegen rassistische Stereotype.

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De La Negra ist eine tschechische Romano Hip Hop Band. Die drei Bandmitglieder geben Auskunft zu ihrer Lebenssituation und zu ihrer Musik. Der Radiobeitrag mit Konzertausschnitten zum Nachhören.

 

 

Der Akteur-Slot bot Raum, selbst an konkreten Formen der NSU-Aufarbeitung mit zu planen und zu wirken. Ein Input in Form einer Stadtführung erläuterte, was an diesem Ort konkret passiert war. Wer und was war Teil dieser Strukturen, was sind die Orte des Komplexes? Was bedeutet Erinnern? Und wie kann in Chemnitz die Auseinandersetzung mit den NSU-Verbrechen intensiviert und diskutiert werden? Mit welchem Format?

Wege, Positionen und Wirkungen der DDR-Bürgerbewegungen 1987-2014.
Mit Beiträgen von Stephan Bickhardt, Hans-Jürgen Fischbeck, Peter Skyba, Sebastian Th. Richter, Daniela Dahn, Hansjürgen Garstka und Anke Domscheit-Berg.

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Zu Gast:
Dr. Natascha A. Kelly ist Kommunikationswissenschaftlerin und Soziologin mit den Forschungsschwerpunkten race und gender und Kuratorin der interaktiven Wanderausstellung EDEWA (Berlin).
Josephine Apraku ist Afrikawissenschaftlerin. Zusammen mit Jule Bönkost leitet sie das IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung in Berlin. Seit 2016 führt sie bei ARiC Berlin e. V. das Bildungsprojekt „Hier und Jetzt! Kolonialrassismus im Unterricht“ durch.

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Zu Gast:
Katharina Oguntoye, Historikerin, Autorin und Aktivistin, Mitherausgeberin des Buches »Farbe bekennen. Afro-deutsche Frauen auf den Spuren ihrer Geschichte.« (1986), sie ist Leiterin des Vereins JOLIBA – Interkulturelles Netzwerk Berlin e.V.
Sebastian Garbe promoviert zu gegenwärtigen translokalen Solidaritätsbewegungen aus dekolonialer Perspektive am Institut für Soziologie der JLU Gießen und ist aktiv in der Initiative Frankfurt Postkolonial.

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Zu Gast:
Bernhard Müller,  Forscher der Anthropologie und Performance Studies (IRIS, Paris).
Susanne Wagner, Promotionsstipendiatin am Kompetenzzentrum Medienanthropologie der Bauhaus Universität Weimar.

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Veranstaltungen

24. Mär
Zwischen Wut und Willkommen
Leipzig
25. Mär
32 alternative Wege zur sozial-ökologischen Transformation
Leipzig
31. Mär
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
01. Apr
5. Kommunalpolitischer Bundeskongress
Gelsenkirchen
01. Apr
Kulturpolitik unter autoritären Bedingungen (Dresden)
Dresden
05. Apr
Haft und Gewahrsam in Sachsen
Dresden
06. Apr
Kulturpolitik unter autoritären Bedingungen (Chemnitz)
Chemnitz
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Gut vertreten?

wer wir sind

Weiterdenken ist der sächsische Teil des Verbundes der Heinrich-Böll-Stiftungen. Wir organisieren politische Bildung für Erwachsene in Sachsen. Mit Seminaren, Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Publikationen, Lesungen und künstlerische Annäherungen an politische Themen bieten wir Plattformen für Diskussionen, stellen Informationen zur Verfügung, geben Impulse, unterstützen demokratisches Engagement und entwickeln Positionen. Unsere Basis bilden Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit, Freiheit und ökologische Achtsamkeit.

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Innerhalb des Projekts "Gut vertreten? Update für Demokratie" beschäftigen wir uns bundesweit entlang der drei Themenschwerpunkte "Beteiligung", "Parteien" und "Inklusion" mit den Baustellen der Demokratie.

Zum "Update für Demokratie"


 

Politische Kultur & Institutionen

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In diesem Beitrag werden zunächst einige häufig auftauchende Begriffe analysiert, die für die kulturpolitischen Vorstellungen der AfD zentral sind und in den Wahlprogrammen und öffentlichen Äußerungen eine maßgebliche Rolle spielen. Ein zweiter Schritt wirft einen Blick auf die bisherige kulturpolitische und parlamentarische Praxis.

"Ballroom Talk” heißt eine neue Talk-Show, die (zunächst) nur auf YouTube zu sehen sein wird. Organisiert haben die Geschichte der Dresdner Musikproduzent Johannes Gerstengarbe und der Journalist Stephan Wiegand. Zu Gast in der Pilotsendung mit Thema "Heimat" sind die Syrerin Sanaa Alsalek, die SPD Bundestagsabgeordnete Susann Rüthrich, der ehemalige Sprecher des Islamischen Zentrums Dresden Khaldun Al Saadi, Liedermacher Konstantin Wecker sowie Michal Tomaszewski mit seiner Band Banda Internationale.

Das koloniale Erbe zieht sich in Deutschland bis heute durch gesellschaftliche Strukturen und Institutionen und äußert sich in Vorstellungen und Umgangsweisen. Die Veranstaltungsreihe zwischen Januar und März 2017 konnte Zusammenhänge und Beziehungsmuster sichtbar, Perspektiven nachvollziehbar und Stimmen hörbar machen. Die Dokumentation umfasst zusammenfassende Texte, Audiomitschnitte und weiterführende Texte.

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Zeitgeschichte

FACING YOU ist Biographiearbeit und das Kennenlernen des neuen sozialen und gesellschaftlichen Umfelds. Von der Reflexion ihrer Vergangenheit gehen wir über zu der Gegenwart der Geflüchteten, indem wir Kunst als Mittel der Aufarbeitung der Flucht nutzen, aber auch als Mittel des Ankommens.

Wir möchten uns für das große Interesse am Dokumentarischen Theaterstück zu dem Massaker der (Waffen-)SS in Distomo und den noch ausstehenden Reparations- und Entschädigungs-zahlungen an Griechenland bedanken. Vielen Dank auch an die Künstler*innen, die aufgrund der großen Nachfrage das Stück zweimal nacheinander aufgeführt haben! Mit Sabine, Stella und Sebastian haben wir uns  über ihre Motive für die Entwicklung des Theaterstückes, die Recherchen, ihren Aufenthalt in Distomo, Argyris Sfountouris, den Stand der Verfahren zu Entschädigungszahlungen, das Davongekommensein der Täter, die Versuche der Deutschen Einfluss auf das Gedenken in Distomo zu nehmen, ausstehende Reparationsleistungen und die Syriza-Regierung gesprochen.

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Die Alternative für Deutschland (AfD) erhielt zur Thüringer Landtagswahl am 14. September 2014 10,6% der Stimmen und zog damit als viertstärkste Fraktion mit elf Abgeordneten in den Landtag ein. Christine Schickert analysiert im Detail Themen, Aktivitäten und Hintergründe der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag.

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Migration & Diversity

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Ein Radio-Feature über das Theaterstück "Journey/Drom", das am 27. und 28.10.2016 in Berlin im Gorki-Theater lief.

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Die feministische Theatergruppe Giuvlipen aus Bukarest hinterfragt rassistische, antiromaistische Stereotype.

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Die Sendung über eine Abschiebung von Menschen aus Riesa, danach gibt es ein Interview von Jugendlichen des sächsischen Rom_nja-Vereins ‚Romano Sumnal‘ mit dem Leipziger Verwaltungsbürgermeister Hörning.

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Geschlechterdemokratie

Katrin Rönicke ist Journalistin, Bloggerin, Podcasterin und eine der drei Frauen der feministischen Initiative Frau Lila. Sie ist seit 2009 Stipendiatin, seit 2010 Mitglied des Frauenrats und seit 2011 Mitglied der Mitgliederversammlung der Heinrich- Böll-Stiftung. In der diesjährigen Weiterdenken-Sommerschule «Work in Progress - Geschlechterdemokratie 2013» bot sie einen Workshop zum Thema Feminismus im Web 2.0 an. Ihre Perspektiven auf Netz-Feminismus, maskulistische Trolle, erfolgreiche feministische Plattformen und vieles mehr, beschreibt sie hier.

von

Die Unterrepräsentanz von Frauen, besonders auf der kommunalpolitischen Ebene, ist heute schon schlicht peinlich für die deutsche Demokratie. Es gibt aber bereits ein erprobtes und vor allem schnell wirkendes Mittel für mehr Frauen in der Politik. Man muss es nur einsetzen (wollen).

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Vom 18. bis 20. Januar 2012 fand im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Internationale Konferenz Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft statt, bei der 20 Künstler_innen, Aktivist_innen, Mediziner_innen und Wissenschaftler_innen aus den verschiedensten Disziplinen zusammentrafen. Die Veranstaltung wurde als Kooperation der TU Dresden, dem British Council, der Heinrich-Böll-Stiftung und Dreilinden durchgeführt.

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Diskriminierung und Neonazismus

Wir haben 2016 In Veranstaltungen und Beiträgen Aussichten, Sinn und mögliche Auswirkungen des Verbotsverfahrens beleuchtet. Nach der Ablehnung des Verbotsantrages durch das BVfG verweisen wir nochmal auf die Analysen und Konsequenzen.

von

Die Befunde der neuen Leipziger "Mitte"-Studie stellen politische Akteur/innen vor eine Aufgabe: Sie besteht darin, Menschen in einer polarisierten Gesellschaft mit klaren Angeboten für eine plurale und solidarische Politik zu gewinnen.

Am 15. Juni veröffentlicht die Uni Leipzig in Kooperation mit den Heinrich-Böll-Stiftungen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Otte-Brenner-Stiftung die Ergebnisse der aktuellen Befragung zu antidemokratischen Einstellungen in Deutschland 2016.

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Netzpolitik

Am 6. und 7. November 2015 fand die 4. Netzwerkkonferenz "Asyl in Sachsen" statt. Wir dokumentieren die Abschlusserklärung und ausgewählte Inputs.

Ein europäisches Theaterfestival mit Produktionen aus Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen, Rumänien und Deutschland vom 19. bis 22. Juni 2014 am Staatsschauspiel Dresden

Die digitale Welt verändert die Kommunikationsbeziehungen, die sozialen Beziehungen der Menschen untereinander und damit auch die sozialen Verhältnisse der Menschen in der Gesellschaft in fundamentaler Weise. Unsere Reihe fragt aus verschiedenen Blickwinkeln vor allem: Welche Bedingungen braucht und welche Chancen hat die zivilgesellschaftliche Rekonstruktion digitaler Freiheit?

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BIldung & Kultur

Sie möchten Ihre persönlichen Fähigkeiten weiterentwickeln und sich für Aufgaben in Kommune, Verein, Beruf und Politik qualifizieren? Dann treffen Sie mit den Angeboten des GreenCampus die richtige Wahl.

Die Vorsitzende der Internationalen Gisela Elsner Gesellschaft und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Christine Künzel hat für die zweite Auflage und die englische Ausgabe von GEDENKEN ABSCHAFFEN den Beitrag Schlachthof Dresden: Literarisches Erinnern bei Kurt Vonnegut und Jonathan Safran Foer – zwischen Satire und Kitsch neu verfasst.

über wiesen
ein Film der AG Geschichte & Freund_innen

"über wiesen" beschäftigt sich mit der Bedeutung
nationalsozioalistischer TäterInnenschaft in der Gegenwart. Was fand
damals in der Kleinsatdt Döbeln statt? Was zeugt heute von der Tat? Was
ist Schuld und Entschuldung? Szenisches Spiel analysiert die Strukturen
der Shoah und diskutiert Überlegungen der Philosophin Hannah Arendt.

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Wirtschaft & Soziales

Veranstaltungsreihe von Weiterdenken, dem Staatschauspiel Dresden und der TU Dresden zu Wachstum, Postwachstum und Wachstumskritik, Chancen und Zwängen vom 21. Oktober 2015 bis zum 03. Februar 2016 im Kleinen Haus in Dresden.

Ist die Jugend „Lost in Europe“?
Diese Frage diskutierten im April 2014 Gewerkschaftsvertreter_innen und Junge Föderalist_innen im Europa-Salon.

Altbekannte und allseits akzeptierte Volksweisheiten wie «Geld regiert die Welt», «Alles ist käuflich» oder «Geld ist Macht» drücken das aus, was schon seit langer Zeit in der Gesellschaft zu beobachten ist: Marktwirtschaftliche Prinzipien und Mechanismen breiten sich immer mehr auf andere Lebensbereiche aus. Dieses Phänomen der Ökonomisierung wollen wir näher betrachten und erkunden, auf welche Lebensbereiche sich diese Tendenz mittlerweile ausgeweitet hat und ob es Kräfte und Bewegungen gibt, dieser Entwicklung entgegenzuarbeiten.

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Internationale Politik

Dokumentation der Europasalons 12.12. – 15.12.2016 Anhand von Podemos in Spanien, Syriza in Griechenland und der HDP in der Türkei befasste der Europasalon sich mit der exemplarischen Analyse der neuen Linken in Europa.

Matthias Schüssler hat freundlicherweise einen kleinen Bericht zu unserer Bildungsreise im September 2016 nach Wroclaw veröffentlicht.

Zusammenfassung der Europasalons  am 19. Mai 2016 in Chemnitz, am 23. Mai in Dresden und am 31. Mai in Leipzig.

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Ökologie

Bürgergärten in Sachsen - ein aktueller Bericht zu zwei Workshops in Zusmmenarbeit mit Weiterdenken in Leipzig und Dresden von Florian Etterer und Michael Berninger.

Weiterdenken veranstaltete in Kooperation mit der Sächsischen Energieagentur eine Exkursion nach Colditz/Zschadraß, wo seit dem Jahr 2000 das Ziel einer 100-Prozent-Kommune verfolgt wird und bis 2050 der Energiebedarf vollständig durch Erneuerbare Energien abgedeckt werden soll. Zusätzlich werden die regionale Wertschöpfung gestärkt, Arbeitsplätze geschaffen und bei Eigenerzeugung sogar Gewinne erwirtschaftet.

Der Film „Verseuchtes Land – die Atomfabrik Majak“ der russischen NGO "Greenworld" zeigt die aktuelle Situation im radioaktiv verseuchten Gebiet rund um die Atomanlage. Die Dokumentation ist in voller Länge auf weiterdenken.de verfügbar.

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Publikationen

Weiterdenken publiziert zu ausgewählten Themen eigene Bücher und Broschüren. Außerdem bieten wir zu vielen Veranstaltungen Dokumentationen und ergänzende Texte online an. Die jeweiligen Copyrights und AutorInnen und die eventuell entstehenden Kosten sind in den jeweiligen Publikationen vermerkt.

Die Publikationen finden Sie in den jeweiligen fachlichen Schwerpunkten, hier als Übersicht und über die Suchfunktion.

Die Bestellung erfolgt über eMail, Anruf, Fax oder Brief. Wir senden Ihnen die gewünschten Dinge mit einer Rechnung zu.

Die «einmischungen 2016» sind erschienen und geben einen Überblick über die Arbeit von Weiterdenken im aktuellen Jahr. Auf 16 Seiten entsteht wieder durch Berichte, Fachbeiträge und Hinweise auf Publikationen, Dokumentationen und Ausstellungen eine Visitenkarte unserer Landesstiftung.

Die Zeitung kann bei Weiterdenken auch bestellt werden. Wir schicken diese gern - kostenlos - zu und freuen uns über Verbreitung.

Der Sammelband "Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege" versammelt Aufsätze von Autor_innen aus Aktivismus und Selbstorganisierung, Wissen­schaftler_innen, politische Bildner_innen, Künstler_innen, Community-­Arbeiter_innen und politische Kämpfer_innen. Es ist ein Kompendium, das ausgehend vom so gut wie nicht beschriebenen weißen Papier der Geschichte der Rom_nja und deren Verfolgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien (in deutscher Sprache) einen Ausgangspunkt setzen möchte. Wir haben uns auf die Suche begeben und Autor_innen gewinnen können, die uns in ihre wissenschaftliche Arbeit, ihren Aktivismus oder ihre Lebensrealitäten Einblick geben. Die lokalen Beiträge haben wir mit Stimmen überregionaler Autor_innen erweitert, um ein breiteres Bild von Rom_nja-Aktivismus aufzuzeigen.

Zur Ausstellung "Ich bin kein Etikett" bieten wir ein Pocketheft mit allen Texten und Bildern zu Etiketten, Stereotypen, Vorurteilen, Diskriminierung und Widerspruch.

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Ausstellungen

Weiterdenken erarbeitet - oft mit Kooperationspartnern - Ausstellungen zu längerfristigen Themen der politischen Bildung und stellt diese Interessierten Einrichtungen überwiegend kostenlos zur Verfügung.

Wir versehen Menschen oft allein aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihres Namens oder ihres Verhaltens mit einem Etikett. Dieses Etikett beruht auf Gedanken und Bildern, wie wir uns die Menschen vorstellen – ohne sie zu kennen. Dem will die Ausstellung Inhalte, Fakten und Portraits Diskriminierter entgegenstellen. "Ich bin kein Etikett!"
 

Die 20 Textafeln der Ausstellung "Versagen mit System" zeigen, dass die Pannen und Versäumnisse der Verfassungsschutzämter in der Geschichte der Bundesrepublik keineswegs unglückliche Einzelfälle sind. Vielmehr wird ein systematisches Versagen des «Verfassungsschutzes» sichtbar, das seiner ideologischen Ausrichtung und undemokratischen Arbeitsweise geschuldet ist.

Dokumente zur Erfassung, Ausgrenzung und Deportation der Leipziger Sinti und Roma im NationalsozialismusDiese Ausstellung zeigt erstmalig Dokumente der rassistisch motivierten Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma in Leipzig. Sie geschah schrittweise und öffentlich. Die Erfassung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen Polizei und Forschung - dem damaligen "Institut für Rassen und Völkerkunde" der Leipziger Universität.

Auf 42 reich bebilderten Tafeln entsteht für den Betrachter ein Kaleidoskop über den Literatur-Nobelpreisträger und einen der Großen der deutschen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg, den Verteidiger der Menschenrechte und den Streiter für Versöhnung und Frieden. Diese Ausstellung hält die Erinnerung an den Dichter und Menschen Heinrich Böll wach.

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