Europas neue Linke? Kritik und Perspektiven aus Spanien, Griechenland und der Türkei

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Die politischen Systeme in Europa sind in Bewegung und das Projekt Europa muss neuen Zerreißproben standhalten. Phänomene wie die Schuldenkrise, die daraus hervorgehende europäische Austeritätspolitik, sowie veränderte Kräfteverhältnisse in internationalen Beziehungen haben linke Kräfte an Bedeutung gewinnen lassen, während die etablierten Parteien teilweise erodieren. Syriza in Griechenland, Podemos in Spanien und die Partei der Demokratische Völker in der Türkei fordern eine alternative Gesellschaftsordnung auf lokaler, nationaler und auch europäischer Ebene, befinden sich aber in unterschiedlichen Entwicklungsprozessen.
Anhand von Podemos in Spanien, Syriza in Griechenland und der HDP in der Türkei befasste der Europasalon sich mit der exemplarischen Analyse der neuen Linken in Europa. Als roter Faden dienten folgende Leitfragen:

  • Wie können die Bewegungen historisch vor dem Hintergrund der soziokulturellen und ökonomischen Veränderungsprozesse in Europa verstanden werden?
  • Welche Projekte verfolgt die neue Linke, worin sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennbar?
  • Gibt es einen linken Populismus und wenn ja, wie funktioniert er?
  • Was ist die Bedeutung der neuen Linken für das Projekt Europa, gibt es potenzielle Erfolgsfaktoren für einen Wandel?

Zu Gast in allen drei Salons (Dresden, Chemnitz, Leipzig) waren der Politikwissenschaftler Dr. Alphan Nurettin Tuncer sowie Pedro Aranda, Mitglied bei Podemos und ehemaliger Pressesprecher von Podemos Berlin. Die Moderation übernahm Micah Reethen, unter anderem langjährig tätig bei den Young European Socialists, der Jugendorganisation der europäischen Fraktion der Sozialdemokraten.

Die ausführliche Dokumentation findet sich hier: Europas neue Linke - Europasalons Dezember 2016

 

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