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RomaRespekt

RomaRespekt - Lokalrecherchen & Empowerment arbeitet mit und in Solidarität mit Rom_nja und Sint_ezze gegen den Antiromaismus der Mehrheitsgesellschaft und unterstützt ihre Selbstorganisierung in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Mittelpunkt unserer Arbeit ist die historisch-politische (außer)-schulische Jugendarbeit zu Rassismus. Das Projekt ist Teil gesellschaftlicher Vielfalt und setzt starke (Eigen-)Bilder gegen rassistische Stereotype. Durch Forschung, politische Bildung und das Radio RomaRespekt werden historisches und gegenwärtiges Wissen, Meinungen und Haltungen zu Vergangenheit und Gegenwart hörbar gemacht. Rom_nja und Sint_ezze arbeiten im Projekt als selbstbestimmte und aktive Individuen, mit ihren Entwürfen und Selbstbildern durchbrechen sie stereotype Opferzuschreibungen. Die historischen Recherchen dienen der politischen Bildung und führen zu Sensibilisierung und einem egalitären Miteinander.

Unser Handeln im Projekt RomaRespekt - Lokalrecherchen & Empowerment verfolgt die Leitlinien des Empowerments, Vernetzens, Forschens, Erinnerns und Multiplizierens.

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Radio RomaRespekt #27 "Verbündete"

Gwendolyn Albert ist Menschenrechtsaktivistin, Forscherin und Übersetzerin. Ihr Fokus liegt auf rassistischer Gewalt, die gegen Rom_nja verübt wurden. In dem Interview bringt sie uns ihre Arbeit näher.

Von Antje Meichsner

Radio RomaRespekt #26 "Das Antidiskriminierungsgesetz gilt nicht in Usti"

Miroslav Broz erklärt die Hintergründe des Kampfes von etwa 200 Roma in Usti im Juni 2018 um würdevollen Wohnraum.

Von Antje Meichsner

Vorträge zum Bestellen

Verdrängte Perspektiven

Wir hören die familiäre Auseinandersetzung des Sintos und Enkels Charly (Robert Charles Richter) mit der Verfolgungsgeschichte seiner Oma, Barbara Richter, die das Konzentrationslager Auschwitz überlebte. Hierbei erfahren wir vom Widerstand der Sinti und Roma gegen den Nationalsozialismus und dem Überleben nach dem Krieg. Das zweiteilige Audiofeature involviert, klärt auf und regt an, neue Wege der Auseinandersetzung einzuschlagen. Es macht deutlich, dass die Geschichte, die Kämpfe und Widerstände nicht vorbei sind.

Eine hörbare Geschichte für Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren.

Publikationen

Verdrängte Perspektiven - Ein Sinto auf Spurensuche: Podcast und Fanzine

Bis heute führen gesellschaftliche Ressentiments gegenüber Roma und Sinti zu Ausgrenzung und Diskriminierung. Eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Antiromaismus und der Aufarbeitung des Völkermords an ihnen, ist bisher nicht erfolgt. Mit unterschiedlichen Perspektiven und Erzählsträngen involviert das Audiofeature, klärt auf und regt an neue Wege der Auseinandersetzung einzuschlagen.

Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege

Der Sammelband "Viele Kämpfe und vielleicht einige Siege" versammelt Aufsätze von Autor_innen aus Aktivismus und Selbstorganisierung, Wissen­schaftler_innen, politische Bildner_innen, Künstler_innen, Community-­Arbeiter_innen und politische Kämpfer_innen. Es ist ein Kompendium, das ausgehend vom so gut wie nicht beschriebenen weißen Papier der Geschichte der Rom_nja und deren Verfolgung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Tschechien (in deutscher Sprache) einen Ausgangspunkt setzen möchte. Wir haben uns auf die Suche begeben und Autor_innen gewinnen können, die uns in ihre wissenschaftliche Arbeit, ihren Aktivismus oder ihre Lebensrealitäten Einblick geben. Die lokalen Beiträge haben wir mit Stimmen überregionaler Autor_innen erweitert, um ein breiteres Bild von Rom_nja-Aktivismus aufzuzeigen.

Die mit den Löwen kämpfen - Von der Ignoranz der deutschen Asylpolitik und denen, die ihr widerstehen

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Begegnung auf einer Herbstschule
Hannah Greimel engagiert sich im Kampf gegen Abschiebungen. Sie lernte Hikmet Prizreni bei "Neighbours in the Hood" kennen. Hikmet Prizreni ist Roma, seine Eltern flohen 1988 aus dem Kosovo, da war er sieben Jahre alt. Er wuchs in Essen auf und stieg früh in die HipHop-Szene ein. Heute sind er und seine Brüder und Künstlerkollegen von Abschiebung bedroht. 

Definition: Antiromaismus

Es braucht eine Definition – aber da dürfen wir nicht stehenbleiben. Was ist dieser Rassismus gegenüber Sint*ezze und Rom*nja und wie markieren und bezeichnen wir ihn?