Verhalten und Ökonomisierung

Verhalten und Ökonomisierung

 

Verhalten und Ökonomisierung

Zu Anfang der Veranstaltungsreihe soll der Blick auf die individuelle Ebene geworfen werden. Wie trifft das Individuum in ökonomischen Situationen Entscheidungen? Verharren wir in der Rolle des homo oeconomicus, der vernünftig und stets aus Eigeninteresse heraus handelt oder sind wir bereit zu kooperieren um Gemeinschaftsziele zu erreichen? Kann von einem allgemein ökonomisierten Verhalten die Rede sein? Die Antwort auf diese Fragen, wollen wir in unserem Publikum finden und zwar mithilfe von verhaltensökonomischen Experimenten. Es wird um Geld gehen - wie werden Sie sich entscheiden?

Prof. Dr. habil. Marco Lehmann-Waffenschmidt spielt gern. Er hat den Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre inne und dabei insbesondere die «Managerial Economics» - am ehesten als «Angewandte Mikroökonomik» zu übersetzen. In der inhaltlichen Ausrichtung stehen strategische Aspekte bei individuellen Entscheidungen von Marktakteuren im Vordergrund. Eine allgemeine Analyse strategischer Interaktionen von Wirtschaftssubjekten leistet die Spieltheorie, spezielle strategische Aspekte des Wettbewerbs von Unternehmen auf Märkten behandelt die Industrieökonomik (engl. Industrial Organization oder Industrial Economics). Ein weiterer Schwerpunkt des Fachs «Managerial Economics» liegt auf dem noch jungen Gebiet der Behavioural Economics (= verhaltensorientierte Wirtschaftsforschung), das mit experimentellen Methoden und einer psychologieorientierten Herangehensweise die üblichen standardökonomischen Modellannahmen durch realitätsnähere ersetzt.

Prof. Marco Lehmann-Waffenschmidt, Volkswirtschaftslehre (insbesondere Managerial Economics), TU Dresden

Hier die Präsentation von Prof. Lehmann-Waffenschmidt zur Veranstaltung.

 

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