Ökonomisierung des Selbst - Subjektformen und Eigensinn

Ökonomisierung des Selbst - Subjektformen und Eigensinn

 

Ökonomisierung des Selbst - Subjektformen und Eigensinn
Die These einer zunehmenden Ökonomisierung sämtlicher Gesellschaftsbereiche erfreut sich gegenwärtig hoher Popularität. In diesem Kontext wird auch eine Ökonomisierung von Subjektivität diagnostiziert, die sich in Leitbildern wie dem unternehmerischen Selbst oder dem Arbeitskraftunternehmer niederschlägt. Der Vortrag thematisiert diese Leitbilder, und geht zugleich der Frage nach ihrer Attraktivität und ihren möglichen Gefahren nach. Anschließend werden anhand von empirischen Untersuchungen die Grenzen der Wirksamkeit solcher Leitbilder ausgelotet.  

Dr. Friedericke Hardering, Bereich Arbeitssoziologie, Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Einführende/ weiterführende Literatur

  • Bröckling, Ulrich (2007): Das unternehmerische Selbst. Soziologie einer Subjektivierungsform. Frankfurt am Main, Suhrkamp
  • Hardering, Friedericke (2011): Unsicherheiten in Arbeit und Biographie. Zur Ökonomisierung der Lebensführung. Wiesbaden, VS Verlag. 

Die Präsentation von Friedericke Hardering ist leider nur für eingeschriebene Studierende im OPAL verfügbar.

    1 Kommentar

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    Palle

    hallo ihr lieben ökonomis!!!
    Gut hat mir dieser Post gefallen! Denn die Ökonomisierung der Selbst ist ja schon ein heikles Thema. Außerdem gefällt mir sehr, wie die Ökonomisierung durch eine Krankheitlich Diagnose versinnbildlicht wird. Trotzalledem finde ich dass, das mit der Attraktivität ein ganz anderes Thema ist. Der Einschub im Beitrag zeugt allerdings davon, dass sie ein weitgehendes Themenwissen haben.
    Freue mich auf mehr.
    LG