gerechter.handel

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In den Diskussionen über die Prinzipien, Organisationsformen und Verfahren des globalen Handelssystems spielen Interessenlagen und Machtverhältnisse, aber auch normativ-politische Ansprüche und Erwartungen eine wichtige Rolle. Der Ruf nach gerechten Handelsbeziehungen unterstellt für gewöhnlich, dass die bestehenden Organisationsmuster ungerecht und korrekturbedürftig sind. Worin die Ungerechtigkeiten bestehen, ist zumeist allerdings umstritten. Offenbar wird das Verhältnis von (Frei-)Handel und Entwicklung sehr unterschiedlich bestimmt. Für die einen generiert der internationale Handel vor allem Wohlstandseffekte, den anderen erscheint er hingegen in erster Linie als ein Prozess, der eine eigenständige und nachhaltige Entwicklung erschwert oder sogar blockiert. In dem Vortrag sollen mit Blick auf die spezifischen Diskurse und Akteurskonstellationen wichtige Etappen der Auseinandersetzung über die (un-)gerechte Organisation der internationalen Handelsbeziehungen rekonstruiert werden.

Präsentation hier (pdf-Datei, 63 kB)

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