gendergerecht. Eine feministische Perspektive auf Geschlechtergleichheit und soziale Gerechtigkeit

gendergerecht. Eine feministische Perspektive auf Geschlechtergleichheit und soziale Gerechtigkeit

 

Seit dem 1.Internationalen Frauentag vor 100 Jahren benutzen Frauenbewegungen das Paradigma von Menschenrechten=Frauenrechten, um Geschlechtergleichheit mit Gerechtigkeit zu verknüpfen. Ein feministisches Verständnis von Gerechtigkeit beruht auf zwei Grundsätzen: a) einer universellen Gleichheit vor Recht und Gesetz, b) einem Ausgleich zwischen Ungleichen mit einer Privilegierung der Schwachen. In der neoliberalen Globalisierung ist geschlechtsspezifische Ungerechtigkeit tief in die Strukturen von Arbeit, transnationaler Wertschöpfung und der Märkte eingeschrieben.

Geschlechtergerechtigkeit kann es nur durch eine Umverteilung und Neubewertung von Arbeit im Kontext einer Abkehr von der Rendite- und Wachstumsbesessenheit der Wirtschaft geben.

 

Vortragsfolien als pdf-Datei (880 kB)
Audiodatei Vortrag (mp3, 59:10 min, 83 MB)
Audiodatei Diskussion (mp3, 58:04 min, 82 MB)

 

Christa Wichterich ist Soziologin und arbeitet als freiberufliche Publizistin, Buchautorin, Lehrbeauftragte an Universitäten und als Beraterin in der Entwicklungszusammenarbeit. 

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