Das Ökonomische und das Theatrale

Das Ökonomische und das Theatrale

 

Das Ökonomische und das Theatrale
Als öffentliche Einrichtung und «Bildungsanstalt» schien die deutsche Theaterlandschaft lange Zeit vor den Mechanismen und Gesetzen der freien Marktwirtschaft geschützt zu sein. Umgekehrt spiegelt das künstlerische Schaffen der «Theaterwelt» oft unbewusst ökonomisch relevante Tugenden wie Flexibilität und Kreativität wider und erfordert ein ständiges Sich-Behaupten auf dem Markt. Da die Bannmeile zwischen subventionierter Kultur und wirtschaftlichen Prinzipien zunehmend verwischt, wirken sich ökonomische Faktoren auf Strukturen und Spielpläne aus. Wie reagiert das Theater institutionell auf eine wertschöpfungsorientierte Betrachtung von Kunst und Kultur und wie verhalten sich Dramen und Inszenierungen zu wirtschaftlichen Themen – von Kritik wirtschaftlicher Zwänge bis ästhetischer Vereinnahmung ökonomischer Gesetze und Vorgänge? Faktenreich führt Wolfgang Rothe zunächst in die Finanzierungs- und Kostenstrukturen deutscher Theater ein und diskutiert dann über Zielkonflikte zwischen Kunst, Wirtschaftlichkeit, Auftrag und Publikum.

Wolfgang Rothe war Personalleiter des Theaters der Bundesstadt Bonn, Verwaltungsdirektor am Stadttheater Hildesheim und danach der Oper der Stadt Leipzig und ab 2005 Geschäftsführender Direktor der Sächsischen Staatsoper und seit 2013 Kaufmännischer Geschäftsführer, Sächsische Staatstheater - Staatsoper Dresden und Staatsschauspiel Dresden.

Die Präsentation zur Veranstaltung, finden Sie hier.

 

0 Kommentare

Neuen Kommentar schreiben

Neuen Kommentar schreiben