bildungsgerechtigkeit. global

bildungsgerechtigkeit. global

 

Wenn bei Bildung über Gerechtigkeit gesprochen wird, rücken Fragen von Zugangschancen und sozialer Mobilität in den Vordergrund. Ganz selbstverständlich werden hier die nationalstaatlichen Grenzen als Referenzrahmen gesetzt. Dies spiegelt eine lange Tradition wider, bei der Hochschulen eine zentrale Rolle bei der Konstitution der Nationalstaaten spielten. Mit der Bildungsexpansion in den 1960er und 1970er Jahren wurden Hochschulen wichtige Institutionen, die soziale Mobilität ermöglichten und hierdurch die sozialen Klassen neu organisierten. Dieser Beitrag zeigt, wie die Internationalisierung der Hochschulen diese nationalstaatliche Begrenzung unterläuft und Fragen nach Zugangsgerechtigkeit in einen globalen Rahmen einbettet. Dies hat nicht nur weit reichende Konsequenzen für die Forschung zu Bildungsmobilität, sondern auch für die Bildungspolitik. Erste Überlegungen hierzu werden in diesem Beitrag vorgestellt.

 

Foliensatz zur Veranstaltung (pdf-Datei, 375 kB)

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