aufstiegsgerecht. Kaum Bewegung, viel Ungleichheit - sozialer Auf- und Abstieg in Deutschland

aufstiegsgerecht. Kaum Bewegung, viel Ungleichheit - sozialer Auf- und Abstieg in Deutschland

 

Eine 2010 von der Heinrich-Böll-Stiftung in Auftrag gegebene Studie stellt fest: Die Chancen, gesellschaftlich aufzusteigen, sind in nur wenigen industriellen Staaten so ungleich verteilt wie in Deutschland. Faire Aufstiegschancen sind aber eine fundamentale Frage sozialer Gerechtigkeit und zugleich der künftigen Leistungsfähigkeit der Gesellschaft. Das gilt insbesondere in der modernen Einwanderungsgesellschaft. Die Studie zeigt anhand repräsentativer Daten, wie sich die soziale Mobilität zwischen Eltern und Kindern der 1920 bis 1978 geborenen Kohorten verändert hat und macht er deutlich, dass zwischen den neuen und alten Bundesländern und zwischen den Geschlechtern differenziert werden muss. stellt auch die Frage, wie die Bürger selbst ihre soziale Position wahrnehmen. 

zur Studie

Auf den Seiten der Heinrich-Böll-Stiftung findet man unter www.boell.de/wasistderdeutschetraum weitere Informationen rund um das Thema der Studie.

Auf ZEIT online erschien im April ein Artikel über Chancengerechtigkeit in Deutschland. Darin wird auch die Studie von Reinhard Pollak zitiert.

Dokumentation der Veranstaltung:
Powerpointpräsentation (pdf-Datei, 340 kB)
Audiodatei Vortrag (mp3, 55:59 min, 78 MB)
Audiodatei Diskussion (mp3, 39:09 min, 55 MB)

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