Dresden: Stadt der "durstigen" Industrie

Dürre und Flut lagen in den vergangenen 20 Jahren in Dresden dicht beieinander und sind bis heute eine große Herausforderung für die Stadt. Auf die Fluten 2002, 2006 und 2013 folgten extrem wenig Elbewasser, absinkende Grundwasserstände und ausgetrocknete Bäche in den Jahren 2018, 2019, 2020 und 2022.

Mit Dresdens Umweltbürgermeisterin, Eva Jähnigen, sprachen wir über wassersensible Stadtplanung in einer fortschreitenden Klimakrise. Wie wird Dresden konkret vorbereitet auf Starkregen, Dürre und extreme Temperaturen mit Rekorden von über 39 Grad? Was können Bürger*innen selbst tun? Warum wird Dresden ein neues Flusswasserwerk bauen und was hat das mit dem steigenden Wasserbedarf der Industrie zu tun?

Shownotes:
- Themenstadtplan Dresden – Grundwasserstände: stadtplan.dresden.de/?TH=UW_GRUWA_MESS
- LUIS (LUIS - Landwirtschaft- und Umweltinformationssystem für Geodaten) - Entwicklung der Grundwasserneubildung in Dresden (1988 – 2010, 2021 – 2050 bzw. 2071 -2100): www.luis.sachsen.de/index.html
- Dürremonitor (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung): www.ufz.de/index.php?de=37937

Der Podcast ist neben der Ausstellung "Alles im Fluss!? Wasser in der Krise" und einem umfangreichen Online-Dossier Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots rund um das Thema Wasser.
Sie finden es hier: www.weiterdenken.de/de/wasserausstellung

Das ist eine Episode aus dem Podcast:
Beschreibung

Welche Herausforderungen stellen sich durch steigende Temperaturen, Starkregen und extreme Trockenheit in einer fortschreitenden Klimakrise? Wird es künftig noch genügend Wasser für alle Bedarfe geben? Wir sprechen mit Expert*innen über Wege aus der Wasserkrise.