Wie die Klimakrise zur Wasserkrise wird

Wir sprachen mit dem Journalisten und Autor Nick Reimer über konkrete Folgen der Klimakrise auf unser Wasser und was jetzt zu tun ist, um unumkehrbare Klimaänderungen zu verhindern.

Screenshot des Onlinegesprächs zur Wasserkrise. Rechts ist Nick Reimer im Bild, links Grit Ebert, die Moderatorin des Gesprächs.

Das drastische Wechselspiel aus extremer Trockenheit sowie sintflutartigen Niederschlägen in den letzten Jahren zeigt, dass die Klimakrise bereits allgegenwärtig ist.
Dabei erleben wir erst einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie aus der Klimakatastrophe eine Wasserkrise mit ungeheuren sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen erwächst.

Die Journalisten und Autoren Toralf Staud und Nick Reimer skizzieren die Folgen einer fortschreitenden Erwärmung in ihrem aktuellen Buch „Deutschland 2050“ und entwerfen eine aufrüttelnde Zeitreise in die Zukunft.

Mit Nick Reimer sprachen wir über die zukünftigen Herausforderungen und realen Handlungsoptionen: Wie wirkt sich die Klimakrise auf den natürlichen Wasserhaushalt vor Ort aus? Wird es künftig noch genügend Wasser für alle Bedarfe geben und wie wird sich unser Leben verändern? Welche politischen Weichenstellungen sind jetzt regional und global nötig, um die immer weiter an Dynamik gewinnende Klima- und Wasserkrise abzubremsen? Welche Anpassungen werden nötig sein, um in Zeiten massiver Wetterextreme zu (über)leben?

Eine Stunde mit drastischen Bildern, die stark an "The Day after Tomorrow" (2004) erinnern, aber eben kein Film bleiben werden, wenn es uns nicht gelingen wird, den fortschreitenden Klimawandel erheblich zu begrenzen.

Wie die Klimakrise zur Wasserkrise wird - BoellSachsen

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen