Zu den Verschärfungen des Asylrechts seit 2015 zählen u.a.:
  • massive Hürden für den Familiennachzug subsidiär Schutzberechtigter
     
  • Einführung der Wohnsitzauflage: anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte müssen für 3 Jahre in dem Bundesland wohnen bleiben, in dem sie das Asylverfahren durchlaufen haben. Sie kann auch auf einen bestimmten Ort beschränkt werden.
     
  • Einstufung von Albanien, Kosovo, Montenegro als sogenannte „sichere Herkunftsstaaten
     
  • Erleichterung von Abschiebungen
     
  • Ausweitung der Möglichkeiten Geflüchtete zu inhaftieren; Durchführung von Abschiebungshaft in normalen Gefängnissen ist wieder möglich
     
  • neue Form der Duldung „für Personen mit ungeklärter Identität“ mit verschärften Bedingungen
     
  • Ausweitung der maximalen Aufenthaltsdauer auf 18 Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen und 24 Monate in AnkER-Zentren
     
  • mehr Möglichkeiten Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetz einzuschränken