Die NPD im Sächsischen Landtag. Analysen und Hintergründe 2008

Im September 2004 zog die NPD mit 9,2 Prozent der Stimmen in den Landtag Sachsens ein. Zwölf Neonazis gewannen Sitze im Abgeordnetenhaus. Die Mehrheit der sächsischen Öffentlichkeit sprach von Protestwähler_innen. Die NPD tanzte den demokratischen Parteien in den ersten Monaten auf der Nase herum. Inzwischen hat sich einiges geändert. Die demokratischen Parteien haben im sächsischen Landtag Erfahrungen im Umgang mit den Neonazis gesammelt und versuchen diese zu nutzen. Nur noch die Hälfte der ursprünglich gewählten NPD-Abgeordneten sind in der Fraktion. Nicht nur die demokratischen Parteien, sondern auch die NPD hat dazu gelernt und nutzt die Parlamente vielfältig zur Erreichung ihrer Ziele.
Wenige Monate vor den kommenden sächsischen Landtagswahlen werden mit  dieser Publikation unterschiedliche Perspektiven auf die Arbeit der NPD in Sachsen geworfen. Die Landtagsfraktion und ihr Umfeld bilden dabei einen Schwerpunkt.

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Inhaltsverzeichnis
  • Miro Jennerjahn Kreistagswahlergebnisse der NPD 2004 und 2008: Verfestigung oder Schwächung der Partei?
  • Frank Carstens «frei, sozial und national» - Die Jungen Nationaldemokraten im ideologischen Spagat zwischen angepasster Parteijugendorganisation und Teil einer neonazistischen Event-Bewegung
  • Paul Wellsow Jürgen Werner Gansel: Der «Chefideologe» der NPD?
  • Michael Nattke Die NPD-Landtagsfraktionen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich
  • Claudia Jerzak Gruppeninterne Prozesse in der NPD-Landtags-Fraktion Sachsen
  • Chris Fisher Die Demokratie, die ANDEREN und WIR – Wiederwahl, Abgrenzung und Zusammenarbeit am rechten Rand der sächsischen Politik bis 2009
  • Lion Faber Eine Inhaltsanalyse der Berichterstattung der Sächsischen Zeitung über die parlamentarische Arbeit der NPD
  • Johannes Lichdi, Stefan Schönfelder, NiP-Redaktionskollektiv Die NPD und das Superwahljahr 2009
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