Aktuelles

Schwerpunkt

Alle inklusive?

Unser Schwerpunkt zur "Inklusiven Gesellschaft" diskutiert die negativen Tendenzen von gesellschaftlicher Spaltung in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft und in verschiedenen Kontexten. Wir fragen wie Fachpolitiken, Institutionen und Mechanismen weiterentwickelt werden müssen, damit gesellschaftlicher Zusammenhalt in einer heterogenen, individualisierten und freien, zugleich aber auch gemeinwohlbewussten und demokratischen Gesellschaft gelingt.

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Dokumentation

GERECHT.

- Die Ringvorlesung Gerecht. debattierte von April bis Juni 2011 Gerechtigkeit als theoretisches Konzept und politisches Programm in Abhängigkeit von politischen Deutungen und Machtverhältnissen. Gerechtigkeit wird als immer neu in den diversen gesellschaftlichen Bereichen zu konkretisierendes und zu erstreitendes politisches Prinzip verhandelt. Wir diskutierten Analysen von Ungerechtigkeit und Gerechtigkeitskonzepte und stellen uns der Vielfalt der politischen Aspekte, in denen Gerechtigkeit eine Rolle spielt. 

Texte, Audiofiles und Videos zu den Veranstaltungen   

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Broschüre

Green New Deal: Für eine zukunftsfähige Gesellschaft

Die Idee des "Green New Deal" gibt eine Antwort auf die Herausforderungen von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Spaltung der Gesellschaft. Diese Broschüre erklärt, worum es dabei geht.

 

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Dokumentation

"Kapitalismus heute - und morgen?" heißt eine Reihe von Vorträgen und Diskussionen zwischen dem 20. Oktober 2010 und dem 26. Januar 2011 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Wr dokumentieren die Reihe mit Dokumenten, Audio- und Videobeiträgen. Auch der Livestream ist von hier aus zu erreichen. mehr»
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Dokumentation

Bundesweit diskutierten die Heinrich-Böll-Stiftungen verschieden Aspekte der Transformation hin zu einer ökologisch tragfähigen und sozial gerechten Ökonomie.
Hier finden Sie Rückblicke zur Reihe “Die grüne industrielle Transformation” und demnächst weitere Texte und Videos. mehr»

Publikation

Im September 2010 erschien eine Studie mehrer Landesstiftungen im Verbung der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema „Bürgerhaushalte in Ostdeutschland“. Ziel der Studie war zum einen die Erfassung des Einführungsstandes in Kommunen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie eine systematische Analyse bestehender Probleme bezüglich der Einführung. Darüber hinaus sollten Handlungsempfehlungen zur Einführung, Weiterentwicklung und bedarfsgerechten Unterstützung des Bürgerhaushaltsprozesses auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene abgeleitet werden. mehr»
Der Nationale Wohlfahrtsindex als Beitrag zu einer neuen Wachstumsdiskussion

Traditionell gilt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als Schlüsselindikator nicht nur für westliche Volkswirtschaften; an ihm orientieren sich weltweit Politik und Öffentlichkeit bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung eines Staates und des Erfolgs oder Misserfolgs der jeweiligen Wirtschaftspolitik. Die starke politische Fixierung auf das BIP oder BNE2 und auf entsprechende Wachstumsraten stößt auf wissenschaftlicher Seite bereits seit geraumer Zeit auf Skepsis, die sich vor allem auf Kosten in Produktion und Konsum bezieht, die nicht zu einer Erhöhung der gesellschaftlichen Wohlfahrt beitragen. Negative Begleiterscheinungen für die Umwelt-, Arbeits- und Lebensbedingungen in einer Gesellschaft, die im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums entstehen können, reichen von Schädigungen von Wasser, Boden und Luft über die irreversible Ausbeutung natürlicher Ressourcen bis zur sozialen Desintegration derjenigen, die dem Leistungsdruck nicht mehr gewachsen sind.

Beitrag von Roland Zieschank, Forschungsstelle für Umweltpolitik (FFU), Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin.          

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PUBLIKATION

Der Gemeingüter-Report: Wohlstand durch Teilen

- 8. März 2010 - Nicht erst seit der Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften an Elinor Ostrom erleben die Gemeingüter eine Renaissance. Die gemeinschaftliche Verwaltung von Ressourcen macht Hoffnung auf ein besseres Wirtschaften. Der Gemeingüter-Report stellt die "Allmende" in leicht verständlicher Form vor. Von Simon Columbus mehr»

Potentiale Ost

- Die in diesem Band versammelten Beiträge zeigen Ostdeutschland als ein Labor für wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationsprozesse, in dem wie in einem Brennglas die Herausforderungen erkennbar werden, vor denen mehr oder weniger alle europäischen Industrieländer stehen: die Bewältigung des industriellen und demografischen Wandels, die Stärkung regionaler Wirtschaftspotentiale in einer globalisierten Ökonomie, die Bewahrung des sozialen Zusammenhalts in Zeiten des Umbruchs, der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschafts und Gesellschaftsform. Die ostdeutsche Erfahrung ist reich an positiven wie negativen Beispielen, aus denen auch andere lernen können. mehr»
Wirtschaft und Soziales
Schaltzentrale im Museums-Kohlekraftwerk Plessa
Einführung
Wirtschaft, Arbeit und Soziales zusammen weiterdenken
Die weltweite Krise der Wirtschaft hat viele Facetten und zeigt Konflikte und Chancen für künftige Entwicklungen auf.
Zunächst wird deutlich, dass die jahrzehntelange Ignoranz gegenüber den Grenzen materieller Ressourcen ganze Branchen in den Strudel von Absatzeinbruch und Innovationsstau stürzen kann. Die Heinrich-Böll-Stiftungen arbeiten mit an einer ökologischen Wende in der Wirtschaft, die nur in einer Interaktion von Politik, Unternehmen, Wissenschaft, Verbrauchern und Öffentlichkeit gelingen kann. Sicher ist: Es braucht bindende politische Zielvorgaben ebenso wie die Innovations- und Investitionskraft der Unternehmen. In der Debatte um Klimawandel und nachhaltige Ressourcennutzung suchen viele Experten suchen nach einem Zusammenspiel von Markt und Politik, statt den Markt als Wurzel allen Übels zu kritisieren.

Gleichzeitig scheint die Finanzkrise das Verhältnis von Politik und Wirtschaft zu verändern. Fachleute und Öffentlichkeit erwarten wieder mehr von Staat und Politik und trauen der Politik auch wieder mehr zu: Die aktuellen Eingriffe reichen im Großen bis zur Verstaatlichung von Banken, aber auch Rückkauf von kommunalem Eigentum zur Rückgewinnung von städtischen Steuerungsinstrumenten ist im Gespräch. Weiterdenken beteiligt sich an diesen Diskussionen und stellen u.a. den Umgang mit Gemeingütern in den Fokus von Veranstaltungen und Veröffentlichungen.

Die politische Auseinandersetzung um Arbeit und Soziales war lange geprägt von der öffentlichen Deklaration vom Ende der Arbeit und vom Ende des Sozialstaats.
Richtig ist wohl, dass sich Formen von Arbeit erheblich ändern und sich deren Schwerpunkt von der industriellen Arbeit hin zu einer wissensbasierten Arbeit verschiebt. Die integrierende Kraft von Arbeit in unserer Gesellschaft bleibt dabei aber erhalten. Somit entstehen neue Aufgaben, Arbeit zu gestalten und gesellschaftlich notwendige Arbeit öffentlich zu organisieren. Richtig ist auch dass der alte Sozialstaat der Bundesrepublik den neuen Herausforderungen nicht gerecht wird. Prekarität, die sich aus diskontinuierlichen Erwerbsverläufen, aus Arbeitslosigkeit, befristeten, ungesicherten oder gering bezahlten Arbeitsverhältnissen ergibt, verliert den Charakter eines Provisoriums und wird für eine wachsende Gruppe von Menschen zum Dauerzustand.
Die Probleme der Bevölkerungsentwicklung überlagern sich mit dem grundlegenden Wandel der Ökonomie und Arbeitswelt hin zu einer Wissensgesellschaft: Allseits eingeforderte Flexibilität, Mobilität und Belastbarkeit eröffnen neue persönliche Chancen und fordern gleichzeitig bisherige Vorstellungen von eigener Lebensplanung und von sozialstaatlichen Aufgaben heraus.
Die Gerechtigkeitsfrage stellt sich neu, oft in ungewohnten Dimensionen - Generationengerechtigkeit, Bildungsgerechtigkeit, Teilhabegerechtigkeit.

Weiterdenken beteiligt sich an den Debatten um Formen von Arbeit, zukunftssichere soziale Absicherungen, die gestalterischen Spielräume von Staat und Kommunen und die Weiterentwicklung der Ideen und Realitäten von Gerechtigkeit.

Veranstaltungen
Jüdisches Leben in Deutschland 2012
Chemnitz: Di, 13.3.2012, 19:00 bis 21:00 Uhr

Publikationen

Potentiale Ost

Die in diesem Band versammelten Beiträge zeigen Ostdeutschland als ein Labor für wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformationsprozesse, in dem wie in einem Brennglas die Herausforderungen erkennbar werden, vor denen mehr oder weniger alle europäischen Industrieländer stehen: die Bewältigung des industriellen und demografischen Wandels, die Stärkung regionaler Wirtschaftspotentiale in einer globalisierten Ökonomie, die Bewahrung des sozialen Zusammenhalts in Zeiten des Umbruchs, der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschafts und Gesellschaftsform. Die ostdeutsche Erfahrung ist reich an positiven wie negativen Beispielen, aus denen auch andere lernen können. mehr»

Buch

Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter

- Das Konzept der Gemeingüter bringt die Prinzipien von Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Transparenz und Demokratie mit Innovationsfreundlichkeit zusammen. Dieser Sammelband beleuchtet zahlreiche Aspekte der „Commons“: sauberes Trinkwasser, Erhalt der Vielfalt von Saatgut, freie Software und den freien Austausch von Wissen. mehr»
Green New Deal
GreenCampus