Aktuelle Beiträge und Projekte

Dokumentation

Am 23. Juni ´12 fand in Freiberg die Veranstaltung
Einmischen erwünscht?

Potentiale demokratischer Stadtentwicklung

statt.
Hier finden Sie die Präsentationen und Texte zur Veranstaltung.

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Publikation

«Sachsens Demokratie»?
Demokratische Kultur und Erinnerung, Medienlandschaft und Überwachungspolitik in Sachsen

Der erweiterte Band zur Tagung am 20. Januar 2012 in Dresden ist erschienen und ist gedruckt und als Download erhältlich.

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Politik als Passion - (ohn)mächtige Leidenschaften In drei Veranstaltungen werden wir dem Verhältnis von Emotionen und Politik auf den Grund gehen und fragen: Bei welchen politischen Themen kochen unsere Emotionen hoch, wofür setzen wir uns selbst leidenschaftlich ein? Wie werden wir durch politische Rhetorik überzeugt oder manipuliert? Was fasziniert uns an leidenschaftlichen Politiker_innen? Kann gute Politik ohne Gefühle gemacht werden?

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Politische Köpfe

- Im Projekt Politische Köpfe arbeiten Studierende und Mitarbeiter der HfBK Dresden (Abteilung Theaterplastik) und der TU Dresden (Institut für Politikwissenschaft) gemeinsam an der Konzeption und Gestaltung von möglichst anschaulichen Portraits politischer Denker.  Im Winter 2011/12 werden 6 politische Denker und eine Denkerin portraitiert. mehr»

Rückblick

Trans* und Inter*: Geschlechtsidentitäten in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft

- Vom 18. bis 20. Januar 2012 fand im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die Internationale Konferenz Transgender und Intersex in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft statt, bei der 20 Künstler_innen, Aktivist_innen, Mediziner_innen und Wissenschaftler_innen aus den verschiedensten Disziplinen zusammentrafen. Die Veranstaltung wurde als Kooperation der TU Dresden, dem British Council, der Heinrich-Böll-Stiftung und Dreilinden durchgeführt. Jana Mittag mehr»

Publikation

Tagungsband erschienen: Die Tagung im Januar 2011 mit dem Titel «Ordnung und Unordnung (in) der Demokratie» und die erweiterte Dokumentation gaben uns die Gelegenheit, die 2010 aufgeworfenen Frage «Gibt es Extremismus?» zu vertiefen, zu erweitern und zu aktualisieren.  mehr»

Die aktive Beteiligung von BürgerInnen in ihrem direkten Lebensumfeld ist die Basis für eine demokratische und vitale Zivilgesellschaft. Die Euroregion Elbe/Labe ist mit seinen eng verwobenen kulturellen und politischen Beziehungen ein besonders spannender europäischer Raum, der auch vom grenzüberschreitenden gesellschaftspolitischen Engagement seiner deutschen und tschechischen BürgerInnen lebt. Mit einer gemeinsamen Reihe haben Weiterdenken- Heinrich Böll Stiftung Sachsen und das Collegium Bohemicum Ústí nad Labem daher aktuelle Modelle bürgerschaftlicher Teilhabe zur Diskussion gestellt.

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Das aktuelle Halbjahresprogramm von GreenCampus liegt vor - Trainings und Seminare für politisch Interessierte und Aktive in ganz Deutschland, unter anderem auch in Berlin, Potsdam und Weimar.
GreenCampus
ist die Weiterbildungsakademie der Heinrich-Böll-Stiftung und ihrer Landestiftungen und bietet Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote insbesondere in den Kernbereichen Politikmanagement, politische Personalentwicklung sowie Gender und Diversity Management an. 

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Publikation

Gefährliche Liebschaften 2011

- 24. Mai 2011 - Die erste Auflage der «Gefährlichen Liebschaften» stieß erfreuerlicherweise in Deutschland und in der Tschechischen Republik auf großes Interesse und war in kurzer Zeit vergriffen. In Sachsen gab es mit dem 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dresden im Juni 2011 einen Anlass, die Publikation zu überarbeiten und neu zu verlegen. Deshalb haben wir die Publikation um neue Texte zur Rolle der Kirchen in Deutschland und Tschechien in unserem Themenfeld und einen Text zur Extremismusformel ergänzt und die Autorinnen und Autoren gebeten, ihre Texte der ersten Auflage zu überarbeiten.  mehr»

Come Together. Dresden und der 13. Februar
Dokumentarfilm - Bundesweite Filmpremiere am 27.11 in Dresden
COME TOGETHER dokumentiert die Auseinandersetzungen um das Erinnern an die Bombardierung Dresdens am 13. Februar 1945.
Der Film setzt sich mit der historischen Erinnerungskultur, den ideologische Projektionen in Vergangenheit und Gegenwart und mit der aktuellen bürgerschaftlichen Diskussion um ein angemessenes Gedenken auseinander.


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Dr. Jan-Hinrik Schmidt war am 22. Oktober Gast  im Salon Surveillance in der Moritzbastei Leipzig und diskutierte unter dem Titel "Verstrickt im Netz" über Privatsphäre und Öfentlichkeit in internetbasierten sozialen Netzwerken.

... Wie andere Arten der Kommunikation auch, unterliegt der Austausch in den Öffentlichkeiten des Internet einer Spannung zwischen Selbstoffenbarung einerseits und Kontrolle der eigenen Privatsphäre anderer­seits. Die kommunikative Architektur dieser Räume – die online vorliegenden Daten sind persistent, kopierbar, durchsuchbar und aggregierbar – erschwert die Grenzziehung zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit. Dadurch kommt es zum „privacy paradox“: Für die Social-Web-Nutzer ist Privatsphäre nach wie vor ein wichtiger Wert, doch im tatsächlichen Handeln verlieren sie unter Umständen die Kontrolle über die eigenen persönlichen Daten.  ...

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Daniel Schmidt
Das Volk zählen. Analyse und Kritik des EU-Zensus 2011
Daniel Schmidt war Gast beim Salon Surveillance am 11. November 2010 in Leipzig.

... Jene Volkszählung, die eigentlich 1984 stattfinden sollte, wurde durch eine wegweisende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts 1983 gestoppt. Die Richter hatten damals schwerwiegende datenschutzrechtliche Einwände geltend gemacht sowie vor allem das „Recht auf informationelle Selbstbestimmung“ festgeschrieben.

Um beim Zensus 2011 ein solches ‚Fiasko‘, das in Wirklichkeit eine Stärkung der Abwehrrechte gegenüber einer alles wissen wollenden Staatlichkeit war, zu vermeiden, war der Gesetzgeber gezwungen, peinlichst genau auf die Einhaltung der Grundsätze des Datenschutzes zu achten. Entsprechend enthält das Zensusgesetz eine Reihe von Prinzipien und Vorkehrungen, die den Schutz personenbezogener Daten vor einer anderen als der vorgesehenen bevölkerungsstatistischen Nutzung gewährleisten sollen. ...

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Demokratie weiterdenken

Demonstration zum Erhalt des Welterbes · Dresden · Foto: Burkhard Schade · Quelle: www.welterbe-erhalten.de

Einführung

Demokratie ist unser täglich Brot

Die Weiterentwicklung der demokratischen Kultur im (politischen) Alltag ist ein Anspruch, der hinter unserer gesamten Arbeit steht. Demokratie thematisieren wir als gesellschaftspolitischen Prozess, der aus der Praxis der BürgerInnen lebt und so demokratische Institutionen verändert. Bürgergesellschaft und Partizipation sind deshalb wesentliche Aspekte dieses Schwerpunktes. Wir machen Ansprüche und Widersprüche demokratischer Verfahren und Institutionen, Stand und Krise(n) der Parteiendemokratie, Entwicklung der Mediendemokratie und die Frage nach der Entwicklung und Gestaltung von Politik zu Thema. Demokratische Kultur meint auch die Auseinandersetzung mit den massivsten Angriffen auf demokratische Grundhaltungen und Grundregeln durch das, was wir Rechtsextremismus nennen, rassistische, völkische, antisemitische Einstellungen und daraus erwachsende Strukturen, Organisationen, Politikangebote, Handlungen.
Eine wesentliche Frage demokratischer Kultur ist für uns auch ein offensichtlich wachsendes Bedürfnis nach Sicherheit, das einer neuen und umfassenden Überwachungspraxis von Sicherheits- und Ermittlungsbehörden Tür und Tor öffnet. Gleichzeitig geben zunehmend Menschen private Daten in großem Umfang an private Unternehmen. Uns interessiert ob und wie das unsere Gesellschaft verändert und welche politischen Konzepte es gibt, sicher zu leben ohne einer präventiven Überwachungsgesellschaft zu verfallen.