Aktuell
Geschlechterdemokratie
Einführung
Der lange Weg zur Gleichberechtigung
Feminismus und Geschlechterdemokratie gehören elementar zum Profil der Heinrich-Böll-Stiftung. Unter dem Schwerpunkt Geschlechterdemokratie wollen wir uns mit unserer Arbeit in Sachsen den aktuellen Herausforderungen auf dem Weg zur Gleichberechtigung aller Geschlechter stellen.Ziel ist die gesellschaftliche und politische Gleichstellung von Frauen und Männern, sowie die Anerkennung und Gleichberechtigung der Vielzahl von geschlechtlichen Identitäten. Wir möchten eine gerechte Teilhabe an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aller Geschlechter fördern und dafür emanzipative Politikkonzepte vorstellen. Geschlechterdemokratie gilt als gesellschaftspolitische Vision und als Organisationsprinzip gleichermaßen. Dazu sollen undemokratische Strukturen verändert und gewaltförmige Herrschaft abgebaut werden. Für unsere Arbeit bedeutet das: Geschlechterthemen zu politisieren, eine Plattform für den feministischen und geschlechterdemokratischen Diskurs in und zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu bieten und entsprechende Netzwerke auf- und auszubauen.
Geschlechterfragen sind Demokratiefragen und berühren alle Politikfelder. Mit der Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie werden visionäre Ziele und Veränderungswille in den Mittelpunkt gestellt. Unser Ziel ist es, die politische Debatte dahingehend zu verändern, dass die Geschlechterverhältnisse grundsätzlich mit in den Blick genommen werden. Wir wollen die Diskussion rund um die bestehende Geschlechter(Un)ordnung anregen und damit emanzipatorische Prozesse vorantreiben.
Veranstaltungen
Europasalon Chemnitz
Chemnitz: Mo, 27.5.2013, 19:30 bis 22:00 Uhr
Chemnitz: Mo, 27.5.2013, 19:30 bis 22:00 Uhr






