Nach Krieg und Gefangenschaft kehrte Böll 1945 in seine völlig zerstörte Heimatstadt Köln zurück. Er hatte erlebt, wie das Deutsche Reich in einem Inferno aus Haß und Blut, Tod und Zerstörung untergegangen war. Diese Lebenserfahrung hat aus ihm einen mutigen, engagierten Streiter für Versöhnung und Frieden und einen unermüdlichen Verteidiger der Menschenrechte gemacht. Und deshalb war er auch ein großer Europäer. Mehr als viele wissen oder wahrhaben wollen hat er dafür getan, daß die Deutschen wieder einen respektierten Platz in der europäischen Völkerfamilie einnehmen können. Auch heute, (vierzehn) Jahre nach seinem Tod, hat uns seine unbequeme mahnende Stimme noch manches zu sagen. Es ist gut, daß dieses Kaleidoskop aus vierzig Plakaten die Erinnerung an den Menschen und Dichter Heinrich Böll wachhält. (Aus dem Vorwort des Ausstellungskataloges)
Auf 42 reich bebilderten Tafeln entsteht für den Betrachter ein Kaleidoskop über den Literatur-Nobelpreisträger und einen der Großen der deutschen Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg, den Verteidiger der Menschenrechte und den Streiter für Versöhnung und Frieden. Diese Ausstellung hält die Erinnerung an den Dichter und Menschen Heinrich Böll wach. Sie bietet aber auch jüngeren Menschen eine gute Gelegenheit der Information über die Hintergründe seiner Literatur.
40 Tafeln, Format A 1, gerahmt/ geglast in vier Holzkisten
Kosten: Übernahme/Beteiligung an Transportkosten nach Absprache mit dem Bildungswerk
Autor: Stadt Köln, Stadtbibliothek Köln, Heinrich-Böll-Stiftung e. V.
Bestellung: bei Weiterdenken
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fax 0351 - 49 43 411
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