Warum die gesellschaftlichen Verhältnisse krank machen: Armut, soziale Ungleichheit und Gesundheit

Warum die gesellschaftlichen Verhältnisse krank machen: Armut, soziale Ungleichheit und Gesundheit

 

 

Die physische und psychische Gesundheit ist eine zentrale Ressource für die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben. Dessen wird man sich aber meistens erst im Krankheitsfall bewusst und in einer solchen Situation zeigen sich dann häufig die ungleichen Gesundheitschancen in Deutschland. Denn einerseits teilt das Gesundheitssystem die Gesellschaft in zwei Klassen, andererseits gibt es zahlreiche soziale Faktoren, welche die gesundheitliche Ungleichheit verfestigen. Denn Menschen aus bildungsfernen Schichten sind häufiger krank, gehen aber trotzdem seltener zum Arzt. Welche vielfältigen Ursachen diese Ungleichheit in Deutschland hat, zeigt Monika Jungbauer-Gans in ihrem Vortrag. Zusätzlich wird aufgezeigt, welche Reformen nötig sind, um allen Menschen ein gesundes Leben zu ermöglichen und welchen Beitrag die Gesellschaft selbst leisten muss, um die Inklusion der Betroffenen erreichen zu können.

Prof. Dr. Matthias Richter ist seit März 2011 Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Medizinische Soziologie (IMS), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Davor hat er an der Universität Bern und der Universität Bielefeld gelehrt und geforscht.
Seine Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Medizin- und Gesundheitssoziologie und soziale Determinanten der Gesundheit.

Prof. Richter verweist zur Vorbereitung auf einen Artikel in "Aus Politik und Zeitgeschichte".

 

Dokumentation

 Hier finden Sie die Präsentation von Prof. Matthias Richter als pdf-Datei (2,4 MB).

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Prof. Richter nutze dieses Video der CARITAS bei seiner Präsentation:

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