Die Kehrseite der Weltmarktintegration - Die neue Konkurrenz um Böden

Die Kehrseite der Weltmarktintegration - Die neue Konkurrenz um Böden

 

Die Integration in den Weltmarkt kann für viele Länder eine positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung nach sich ziehen. Dass dies jedoch nicht immer der Fall ist, zeigt Bettina Engels in ihrem Vortrag. Sie gibt einen Überblick über das Phänomen »land grabbing«, dem massenhaften Ankauf von Ackerland aus Schwellen- und Entwicklungsländern, welcher der Produktion von Agrartreibstoffen oder dem Anbau von Getreide für den Export dienen soll.
Wer dort investiert und welche Vor- und Nachteile aus diesen Ankäufen resultieren, soll am Beispiel Äthiopiens erläutert werden. Zusätzlich stellt Engels die Frage, wie verantwortungsvoll mit diesen Ankäufen umgegangen werden kann, damit auch die betroffenen Länder von den Investitionen profitieren und so die gerechte Beteiligung am Weltmarkt erreicht werden kann.

Mit Dr. Bettina Engels, Politikwissenschaftlerin, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Arbeitsbereich Internationale Politik und Regionalstudien, Arbeitsschwerpunkt Friedens- und Konfliktforschung an der FU Berlin

 

Dokumentation

Bettina Engels verweist  auf zwei Artikel

Engels, Bettina/Dietz, Kristina 2011: Land Grabbing analysieren: Ansatzpunkte für eine politisch-ökologische Perspektive am Beispiel Äthiopiens. In: PERIPHERIE, 31: 124, 399-420.

Hoering, Uwe 2011: Land Grabbing. In: PERIPHERIE, 31: 124, 497-500.

Außerdem findet sich hier Ihre Präsentation (pdf-Datei, 1,3 Mb)

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